Dyskalkulie

Auch bei Rechenproblemen ist festzustellen, warum diese entstanden sind, damit eine  bestmögliche Förderung erfolgen kann.

Auch Rechenprobleme können ebenso wie Schreib- und Leseprobleme verschiedenartige Ursachen haben.

   

Eine Dyskalkulie ist ebenso wie eine Legasthenie biogenetisch bedingt und beruht auf differenten Sinneswahrnehmungen. Schwierigkeiten zeigen sich nicht selten schon beim Erlernen der Zahlensymbole.                                                                                                                          

Meist fehlt ein grundlegendes Verständnis für Mengen und auch Grundoperationen.

Hingegen beruht die Rechenschwäche wie auch die Lese-Rechtschreibschwäche auf erworbenen Faktoren, die physische, psychische oder auch andere Ursachen haben können.

Bei allen Arten von Rechenauffäligkeiten sind aber stets die Grundrechenarten betroffen.

Deshalb ist eine Förderung auch immer in diesem Bereich anzusetzen.

 

 

Eigentestung Dyskalkulie

 

Für den 20-Fragen-Katalog vor und nach Schulbeginn, bitte unter Legasthenie-Eigentestung nachschauen.

 

Zwanzig-Fragen-Katalog Dyskalkulie

-Das Kind benötigt ungewöhnlich viel Zeit für Rechenoperationen und zeigt schnell einen Erschöpfungszustand.
-Zahlenräume, Mengen, Größen, Formen, Distanzen können schlecht erfasst werden, die Verbindung zwischen Zahlenbegriff und      Menge fehlt.
-Rechensymbole (Plus, Minus, Division und Multiplikation) werden nicht immer erkannt.
-Trotz intensiven Übens werden keine wesentlichen Fortschritte erzielt, Geübtes wird schnell vergessen.
-Auslassen von Ziffern
-Schwierigkeiten beim Überschreiten des Zehner- und/oder Hunderterschrittes
-Zahlenreihen können nicht korrekt weitergeführt werden.
-Reversieren von Zahlen (67 / 76)
-Verwechslung von ähnlich klingenden Zahlen (19 / 90)
-Beim Kopfrechnen können Zwischenergebnisse nicht abgespeichert werden.
-Schwierigkeiten bei Erlernen des 1 x 1
-seitenverkehrtes Schreiben oder Lesen von Zahlen (6 / 9)
-Verwechslung ähnlich aussehender Zahlen (5 / 6)
-falsche Wiedergabe von Zahlen beim Abschreiben
-Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung und Reproduktion räumlicher und  zeitlicher Abfolgen
-Textaufgaben und/oder Rechenaufgaben mit zusätzlichen Texten bereiten große Schwierigkeiten.
-Widersprüchliche Ergebnisse werden nicht bemerkt und/oder geduldet.
-kein Abschätzvermögen, z.B.  zwischen Reihung und Ergebnis wird keine Verbindung erkannt (14+20=16)
-Zählen und/oder Rückwärtszählen gelingt nicht oder nur unter Verwendung der Finger.
-generelle Regelunsicherheit

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© Jutta Marcour